Runter damit!
Titelstory
Die aktuellste Kurzgeschichte oder Kolumne aus dem Hobbykeller Trustorff
gibts gratis hier.
Schlagzeile
Lyrik vom Neuesten. Grad noch im
Gyros meines Hirns, schon verlinkt
auf diesem Heimblatt.
Wirtschaft
Bedenkliches Gedankengut gut
und günstig zur Güte geboten.
Sport
Die Live-Lese-Show-Termine des
Bumsdorfer Gerüchtekochs. Vielleicht schon bald in der Nähe von
jemandem, den Du kennst.
Feuilleton
Was grummelt literarisch so untenrum, welche Underground-Poetry macht warm im Bauch?
Witzeseite
Oft der einzige Grund, ein Blatt
zu lesen, sind die Comics und
Cartoons.
Anzeigen
Mit einem feuchten und einem nassen Auge beklagt die zünftige Schrift
das Ableben Adolf Mobmanns in den
Todesanzeigen.
Leserbriefe
Meine Stadt, mein Blog, mein
himmelblauer Unterrock.
„Wer lieber mit Dynamit fischen geht, als beschaulich die Angelrute auszuwerfen, der sollte Adolf Mobmann lesen.“
Jan Off in Wild&Jagd
An einem heissen Augustdiensttag im Winter verstarb unser Freund, Tierfreund, Autor und Hobbyautist Adolf Mobmann.
Hinterlassen hat er seiner großen Fangemeinde Werke, die in ihrer starken Melange aus untersuchender und herleitender Biologie, Psychologie und Chemie nicht zu ignorieren sind. Sie haben in der Slamfach- und Lesebühnenwelt Meilensteine gesetzt und werden auch zukünftigen Generationen als veranschaulichendes Arbeitsmaterial dienen. Über sein Schaffen hinaus wird uns Mobmann stets ein Vorbild sein, ein verschrobener Pionier in Sachen menschlicher Beobachtung und Zoosemiotik. Ein Mittler zwischen den Welten, der so manchem Eichhörnchenfreund zu Glück und Verständnis verhalf. Es ist wie mit dem Rauschen beim Lauschen nach dem Aufheben eines ozeanischen Kalkprodukts am Strand: Seine stets lebendigen und kurzweiligen Vorträge klingen noch in so manch Ohrmuschel nach.
Wir trauern um einen großen Verlust,
Die Fangemeinde
Block Hannover
Sektion Nordstadt
Aus den Todesanzeigen des „Wolfenbütteler Schaufensters“
Nach knapp 25 Jahren
Verlasse ich das Lebensmittelgeschäft
Kasten, danach
Tyralla, nun Heyer, um
Dankend in der Fleischerei
Flöthe bei der Firma Schlimme
Weiter zu arbeiten.
Sage danke an Chefs&
Chefinnen und Kunden
Brigitte Marschall
PS.: Freue mich über „Treue“
in Cramme sowie in Flöthe
Hauke Trustorff lebt -
Mitbegründer des Fanzines Oropax wohlweisslich wohlauf
Hamburg. Geboren 1980 in
der Stadt des Niesels, erlernte
der Dichter in Braunschweig
den Beruf des Gesundheits- und
Krankenpflegers. Nachdem ihm das
Krankenhauspersonal einrucksvoll
psychische Erkrankungen in einer
Art Alltags-Performance darbot, trieb
ihn seine Neugier nach Saarbrücken,
um dort mit Hilfe eines Psychologie-
Studiums zu erfahren, wie Erleben
und Verhalten normalerweise
stattfinden sollte.
Panorama
Fanatische Sammler können Texte von Mobmann/Trustorff in folgenden Gazetten finden:
The Punchliner, Reiffer-Verlag;
Stadtgeschehen bei Misch-wetter, Schöneworth-Verlag;
Oropax, Fanzine;
Subh, Literaturzeitschrift;
Szens, Stadtmagazin für Braunschweig;
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