Fibel Maus

HaukeTrustorff

Viele von Euch wissen schon, dass ich in den letzten Monaten "hart" an meinem neuen Buch "gearbeitet" habe. Vor allem die Recherche dafür und die Hautausschläge danach haben mich fünf Jahre altern lassen.
Doch! Jetzt ist alles gut und "Die Schändung mit der Maus" ist im März erschienen. Und! Wer nicht zu den Release-Lesungen kommen kann/will/darf hat die Möglichkeit, das Ding beim Verlag zu bestellen unter verlag-reiffer.de oder kann im Buchhandel fragen - Toll!
"Pah," wird sich manche denken, "der Typ ist doch jetzt eh sau kommerziell geworden, der Titel allein schon! Ich kauf mir lieber sein Erstlingswerk Emesis, noch aus Awontgart-Zeiten."
Wer das vorhat, wird sich ärgern, denn: Emesis ist vergriffen. Hähä. Also: Hortet euch gen¸gend Schändungen mit den Mäusen, solange es noch geht!

Ausserdem bin ich alter Bohemian unter die Designer gegangen, die Marke "Nörgel" ins Leben gerufen und man kann T-Shirts von mir online (http://540382.spreadshirt.de/) ordern.

Bis bald,

Hauke "Huhse Fack is Adolf Mobmann" Trustorff

Adolf Mobmann ist tot

Bundesweiter Poetry- Slammer und Mitgründer der Lesebühne „Bumsdorfer Gerüchteküche“ sagt Adieu.
Eichhorn
Braunschweig. Der Name Adolf Mobmann wurde erstmals im Braun- schweiger Untergrund-Fernsehsender „Amok-TV“ erwähnt. Dort wurde er zu seinem kläglichen Versuch interviewt, sich als verrückter Kunstmaler zu etablieren, und führte Regie in einem unbetitelten Film, dessen Aussage irgendwo zwischen Dadaismus und intellektuellem Holocaust lag. Die Öffentlichkeit wurde erst durch seine Auftritte als Poetry-Slammer und Autor verschiedener Lesebühnen auf ihn aufmerksam und er zählt mittlerweile in Braunschweigs Subkultur zum Literaturkanon. Adolf Mobmanns erstes Buch „Emesis“ (Reiffer, 2005, 10 €) wurde zeitweise irrtümlicher Weise im Online-Lexikon „Content-Kiosk.de“ als Quelle medizinischer Fachliteratur angegeben. Er verstarb im Jahre 2006 bei seinem siebzehnten Versuch, sich wie ein Eichhorn zu fühlen, an einer Überdosis körpereigenem Adrenalin im Vogelpark Walsrode.

Hauke Trustorff lebt -
Mitbegründer des Fanzines Oropax wohlweisslich wohlauf

Adolf Mobmann

Hamburg. Geboren 1980 in der Stadt des Niesels, erlernte der Dichter in Braunschweig den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers. Nachdem ihm das Krankenhauspersonal einrucksvoll psychische Erkrankungen in einer Art Alltags-Performance darbot, trieb ihn seine Neugier nach Saarbrücken, um dort mit Hilfe eines Psychologie- Studiums zu erfahren, wie Erleben und Verhalten normalerweise stattfinden sollte.

Panorama

Fanatische Sammler können Texte von Mobmann/Trustorff in folgenden Gazetten finden:

The Punchliner, Reiffer-Verlag;
Stadtgeschehen bei Misch-wetter, Schöneworth-Verlag;
Oropax, Fanzine;
Subh, Literaturzeitschrift;
Szens, Stadtmagazin für Braunschweig;
Delfine

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